Kartoffeln – bunte Vielfalt

Heute war es wieder so weit – Kartoffelpuffer aus frisch aufgegrabenen Kartoffeln. Natürlich mit selbstgemachtem Apfelmus und Zwiebeln aus dem Garten. Da hatten sich gleich ein paar Nachbarn angesagt und fast 30 Puffer wurden gegessen. Der „Spitzenreiter“ hat nach 7 kapituliert.   😉

Die Kartoffel stammt ja ursprünglich aus Südamerika und dort existieren mehrere 1000 Sorten, von denen viele nur dort wachsen (angepasst an die klimatischen Verhältnisse).
Hier hat man im Laufe der letzten Jahrhunderte viele neue Sorten entwickelt. Nicht alle haben sich durchgesetzt. Andere sollten nicht mehr weiter zugelassen werden – erinnert sei an den Streit um die Neuzulassung der Kartoffelsorte Linda durch das Bundessortenamt.

Doch warum nur zugelassene Pflanzkartoffeln verwenden? Theoretisch kann man jede Kartoffeln im Frühjahr in die Erde stecken und schauen, was nach gut 3 Monaten rauskommt. Machen wir auch, wobei wir fast ausschließlich vorwiegend festkochende Sorten verwenden.
Und seit 2 Jahren nicht mehr auf die Angebote in Discountern zurückgreifen, sondern bei einem spezialisierten Anbieter aus dem Süddeutschen bestellen. Bestellung per Internet und Versand klappt hervorragend. Weitere Angaben gern persönlich oder per Mailanfrage an unsere Homepage.
Über 100 Sorten sind im Angebot, 5 habe ich dieses Jahr ausprobiert. Und bin, wie schon im Vorjahr, sehr zufrieden.
Die späte Sorte wartet noch auf ihren „Auftritt“ Die 4 sind sehr unterschiedlich. Von links nach rechts:

Rosara – frühe Sorte, die einzige echte Pflanzkartoffel  – erfüllt ihren Zweck, z.B. heute als Material für die Puffer.

Violetta (Blaue Elise) – ein Hingucker z.B. wenn man daraus Kartoffelsalat macht. Schlechtester Ertrag (geschätzt 5kg aus 1 kg gepflanzten) und einzige Sorte, auf die sich die Kartoffelkäfer „stürzten“.

Linzer Delikatess – Nomen es omen – wirklich eine Delikatesse. Noch habe ich nicht alle aufgegraben aber das werden sicherlich 15 kg aus einem investierten kg.

Kefermarkter Zuchtstamm – was fürs Auge, fürs Geld (gut 10 kg aus einem) und auch sehr schmackhaft.

Beim ersten Test vor einigen Wochen gabs Pellkartoffeln mit Quark und Kräuterbutter. Und die ersten ohne alles. Da merkt man so richtig, wie unterschiedlich Kartoffeln schmecken können.

 

Auch 2018 gibt es wieder exotische Kartoffelsorten mit Namen wie Andenkartoffel, Schwarzer Teufel, Kanarische Peluca oder Aeggeblomme.

 

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