Es kribbelt wieder – die Gartensaison kann beginnen

Noch siehts recht trostlos aus, auch wenn die ersten Frühblüher überall in der Sparte zu sehen sind.

Nach diesem komischen Winter sieht es erstmal nach Frühling aus. Aber wer weiß, was noch kommt?

Viele Gartenfreunde haben auch schon erste Hand angelegt. Und selbst die Vögel sind der Meinung, zurück aus dem Süden zu kommen.

Wie schon angekündigt warten umfangreiche Aufgaben in diesem Jahr. Das Dach unseres Spartenheims muss neu gemacht werden und die Deckschicht im schmalen Weg ist auch schon ein Jahr überfällig.

Die Voraussetzungen sind sehr gut. Nur 3 Gärten sind frei und selbst im Winter hatten wir diverse Anfragen nach freien Gärten. “Leider” können wir nicht jedem einen “Selbst-Pflege-Garten” mit perfekter Steinlaube mit WC und Dusche zum Nulltarif bieten. 😉 Doch es gibt auch genug jüngere und junggebliebene Interessenten, die sich den Aufgaben stellen und aus Worten Taten machen wollen.

Zwei Gartenfreunde aus dem schmalen Weg mussten wir im Spätherbst ermahnen, da überhaupt keine oder fast keine kleingärtnerische Nutzung erkennbar ist. Die ist jedoch Voraussetzung, um als Kleingartensparte  im Sinne des Bundeskleingartengesetzes anerkannt zu sein und damit auch das Privileg niedriger Pachtzinsen zu genießen. Wer 2018 den Beitrag im MDR gesehen hat – dort wurde eine Sparte im Sächsischen vorgestellt, die den Status verloren hat, da nur noch Rasenflächen angelegt wurden. Dort bezahlt man jetzt fast die 10-fache Pacht.

Zum anderen konnte man eine Sparte in Leipzig sehen, die sehr strenge Massstäbe anlegt. Das wollen wir nicht.

In Magdeburg haben wir die besondere Konstellation, dass der Stadtverband (und nicht die einzelnen Sparten) offizielle Verpächter der Gärten sind, da sie die Verträge mit den Grundstückseigentümern (bei uns die Stadt) haben. Insofern sind wir als Spartenvorstand nur “Vermittler”. Aber die Pächter sind Mitglied in unserer Sparte und nicht beim Stadtverband.

Auch Kündigungen der Gärten laufen über die Stadt. Mit einem Beispiel haben wir ja seit Jahren Probleme. Die Räumungsklage läuft, der Stadtverband hat mittlerweile den zweiten Rechtsanwalt. Wir bekommen nur immer wieder die Information, dass beim Amtsgericht nichts passiert. Unsere mehrfachen Anzeigen wegen Haus- oder Landfriedensbruch wurden durch die Staatsanwaltschaft eingestellt und ein Mitglied der Sparte hat dem per Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossenem Ex-Mitglied ja einen Schlüssel ausgehändigt.

Der Rechtsanwalt unseres ehemaligen Mitglieds dann u.a. auch argumentiert, dass in dessen Garten der Anbau von Wildkräutern (landläufig Unkraut) erfolgt:

Schauen wir mal, wie diese “neverending story” weitergeht? Vielleicht schafft es noch jemand von den Gartenfreunden, unser Ex-Mitglied beim Waschen am Trinkwasseranschluss zu fotografieren!? Wäre eine neue Chance für eine Anzeige. Dass diese Handlungen stattfinden, wissen wohl die meisten, nur keiner will es bezeugen. Schwierig, dann was zu tun.

Doch wie oben angedeutet – wir blicken optimistisch nach vorn. Auf ein erfolgreiches Gartenjahr 2019!

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